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Die Malerei der deutschen Romantik hat immer wieder vorgeblich ‚ur-alte‘ Motive
aus Märchen und Sagen dargestellt. Bei genauerem historisch-kritischem
Hinterfragen kann man diese Mythenbildungen aber manches Mal als
‚Produktionen‘ des 19. Jahrhunderts ‚entkleiden‘, ein Prozess an dem sowohl die
Märchensammler als auch die Dichter des 19. Jahrhunderts beteiligt waren. In der
Führung wird es zum einen um diese, neuen‘ Mythen gehen (Loreley), um frei
erfundene Legenden (der, zwei-beweibte‘ Graf), daneben aber auch um einige
wirklich ur-alte Mythen und die Veränderung ihrer Motive und Erzählung über die
Jahrhunderte (Medea).
Führung: Dr. Angela M. Opel
Treffpunkt: Foyer